20150630_191155Schleswiger Kaltblut

Kennzeichen: Gedrungenes, kurzbeiniges Kaltblutpferd im mittleren Rahmen. Vorherrschend ist die Fuchsfarbe, in geringem Ausmaß kommen Schimmel und Rappen vor. Seidiges Langhaar.

Zuchtgeschichte: Kaltblutpferde gibt es im Landesteil Schleswig seit vielen Jahrhunderten. Die Zucht wurde wesentlich durch den schweren Suffolkhengst „Oppenheim” beeinflusst, der um 1860 nach Dänemark eingeführt wurde. Er prägte die Schleswiger Zucht sehr. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Schleswiger Kaltblut stark vom Belgier beeinflusst.

Eine Blütezeit erreichte die Rasse nach dem zweiten Weltkrieg. Damals hatte der Verband 15 000 Mitglieder mit ungefähr 25000 eingetragenen Stuten. Vom Ende der 50er Jahre ging es mit der Zucht rasch abwärts. Der Verband löste sich 1976 auf. Im Jahre 1980 wurden nur noch 24 Fohlen geboren. Der Schwerpunkt der Zucht lag jetzt in Holstein. Seit Anfang der 80er Jahre wieder deutlicher Aufschwung. Gegenwärtig sind mehr als 200 Stuten registriert.

Verbreitung: Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Gelegentlich in anderen deutschen Bundesländern.

Leistung: Raumgreifende Schritt- und Trabbewegungen. Lebhaft aber gutmütig. Hervorragend für Arbeiten in der Landwirtschaft geeignet, insbesondere auf den schweren Marschböden. Leistet beim Holzrücken gute Dienste. Ausdauernd und anspruchslos.

Nutzung: Reiten, Fahren, Holzrücken, Ackerarbeiten

Organisation: GEH e.V. und Pferdestammbuch Schleswig-Holstein

Website: www.schleswiger-kaltblut.de

Rote Liste: stark gefährdet

 

Zusätzlich haben wir auch noch Tiere, die nicht vom Aussterben bedroht sind, aber genauso zu uns gehören – wie z.B. unsere Isländer (die Pferde mit den 5 Gängen), unsere Border Collies (zum Hüten der Schafe), unsere Hofkatze Lina und unsere Antwerpener Bartzwerge (die ihre Eier auch außerhalb der Osterfeiertage überall auf dem Hof verstecken).

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